Mallorcas andere Seite
Partytourismus und Ballerman beherrschten noch bis vor wenigen Jahren das Bild der Deutschen von ihrer Lieblingsinsel. Doch das Partyimage von einst haftet der Insel schon lange nicht mehr an. Auch bei Urlaubern, die vor allem Ruhe und Entspannung an ihren freien Tagen suchen, haben die balearische Insel für sich entdeckt. Das Tourismus-Angebot der zu Spanien gehörenden Insel ist enorm vielschichtig. Nicht zuletzt deswegen ist Mallorca in diesen Jahr so beliebt, wie schon lange nicht mehr. Die deutsche Tourismusbranche verzeichnet schon jetzt einen enorm hohen Ansturm auf die Balearen. Aufgrund der Unruhen in Nordafrika verbringen die Bundesbürger ihren Sommerurlaub in diesem Jahr lieber auf Mallorca als in Ägypten oder Tunesien.Übernachtungen in Fincas und kleinen Pensionen werden dabei immer beliebter.
Mehr als nur Party-Hochburg
Die Beliebtheit der spanischen Insel Mallorca unter deutschen Urlaubern ist ungebrochen. Auch in diesem Jahre werden wieder viele von ihnen in den Flieger steigen, um in der angenehmen Sonne Mallorcas am strahlend weißen Sandstrand zu entspannen. Auf der Suche nach einem erholsamen Urlaub zieht es viele Touristen vor allem in die etwas weniger belebten Küstenabschnitte sowie ins Landesinnere der Insel.
Im weitesten Sinne unberührt vom Massentourismus um das Partyzentrum El Arenal erstreckt sich im Norden der Insel die Gebirgskette Sierra de Traumata, die mit ihren über 1.400 Meter hohen Gipfeln vor allem Bergsteiger und Wanderfreunde begeistert. Auch Badeurlauber finden genau in diesem Abschnitt der Insel ihre wahre Erfüllung. Denn an keinem anderen Ort der Insel gibt es derartig malerische Sandstrände, die von Klippen umsäumt meist ausschließlich mit dem Boot zu erreichen sind.
Das Herzstück der Insel
Ein Besuch des Landesinneren ist ebenfalls denjenigen Touristen zu empfehlen, die Massentrubel und übertriebene Partys weitestgehend vermeiden wollen, ohne auf ihren Mallorca-Urlaub verzichten zu müssen. Im Herzen der Insel findet sich viele ursprüngliche kleine Dörfer, die vom Massentourismus vollständig verschont geblieben sind.